Cafeteria

Bargeld in Mensa

In der Cafeteria kann man seit dem 18. November wieder mit Bargeld bezahlen.

Gut zehn Monate lang war nur die Zahlung per Geldkarte möglich. Bargeld nahm die Cafeteria in dieser Zeit nur in Ausnahmefällen – am Tag der offenen Tür oder wenn das Ladeterminal mal wieder nicht funktionierte.

Ort, an dem gut gegessen wird

Quelle: Westfälische Nachrichten (Detlef Dowidat) | Sonntag, 16. Jaunar 2011

Den Schlüssel für die neue Mensa überreichte (von links) Bürgermeister Friedrich Prigge an Ursula Krimphove (Schulleiterin Dietrich-Bonhoeffer-Realschule), Peter Kleyer (Vorsitzender Cafeteria-Verein) und Ulrich Netkowski (Schulleiter Hannah-Arendt-Gymnasium). (Foto: Detlef Dowidat)Lengerich – Meilenstein in der Schulgeschichte der Stadt Lengerich. Samstag ist die neue Mensa eingeweiht worden, die gemeinsam vom Hannah-Arendt-Gymnasium (HAG) und der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule (DBS) genutzt wird. „Hier ist ein Ort entstanden, an dem gut gegessen wird“, freute sich Ulrich Netkowski, Schulleiter des HAG, der auch im Namen von Ursula Krimphove, Leiterin der DBS, all jenen dankte, die zum Gelingen der schmucken Einrichtung beigetragen haben.
Dabei stellt er den Gesundheitsaspekt ganz nach vorne. „Das drückt sich allein schon darin aus, dass auf den Verkauf von Süßigkeiten verzichtet wird“, schildert Netkowski.

Neue Mensa – höhere Preise

Bankkarte, darauf liegt ein Fünf-Cent-StückHeute ist die neue Mensa in Betrieb genommen worden. Und heute ist ganz überraschend eine Preiserhöhung bei der Cafeteria in Kraft getreten.
Eigentlich wollte ich mir heute in der zweiten großen Pause einen Kakao (früher 35 Cent) kaufen und testen, ob ich mit dem Geldkartenchip bezahlen kann. Doch 40 Cent für einen viertel Liter Kakao möchte ich nicht bezahlen, nur um meinen Geldkartenchip zu testen.
Vollmilch, Vanillemilch, Kakao und Eistee werden je 5 Cent teurer, ein Corny-Riegel kostet 10 Cent mehr als vorher und für ein Mittagessen muss jetzt 50 Cent mehr bezahlt werden.
„Nagelneue Mensa – da kostet es jetzt etwas mehr!“ Das finde ich persönlich eine Unverschämtheit.

Wie findest du die neue Mensa und das Bezahlsystem (bez. die Preiserhöhung)?

Neue Mensa ist super, bargeldlos ist toll – dafür zahle ich gerne etwas mehr.
22% (20 Stimmen)
Die Mensa ist ja nicht schlecht. Wenn ich dort nur mit Bargeld bezahlen könnte…
23% (21 Stimmen)
Nette Idee ist die Mensa ja, aber dass ich dafür zur Kasse gebeten werde…
13% (12 Stimmen)
Wer braucht eine Mensa und warum kein Bargeld mehr? Früher lief doch alles ganz gut.
41% (37 Stimmen)
Gesamte Stimmenzahl: 90

Mensa: Erklärungstour mit fast 1300 Schülern

Quelle: Westfälische Nachrichten (Michael Baar) | Dienstag, 28. Dezember 2010

Informieren sich über die Funktionsweise der Menüwahl per Karte und das Geldkarten-Terminal (rechts) in der neuen Mensa: Jutta Sagemüller, Jürgen Danneberg, Achim Glörfeld, Jessica Habekost, Peter Kleyer, Ursula Krimphove und Ulrich Netkowski (von links). (Foto: Michael Baar)Lengerich – Die Technik steht. Aus diesem Blickwinkel könnte der Betrieb in der neuen Mensa im Schulzentrum an der Bahnhofstraße starten. Jedenfalls was das Auswählen und bezahlen betrifft.
Ulrich Netwkowski und Ursula Krimphove lachen wieder. In den letzten Tagen vor den Weihnachtsferien haben sie ihre Schüler durch die neue Mensa geführt und ihnen die Abläufe erklärt. „Alle 1300 Schüler sind hier durchgelaufen“, blickt der Leiter des Hannah-Arendt-Gymnasiums zurück. [Anm. d. Red.: Ich habe keine Führung durch die Mensa bekommen. Bin ich jetzt etwa kein Schüler mehr?] „Wir mussten zahlreiche Fragen beantworten“, ergänzt seine Kollegin.

WN-Artikel: Essen à la Karte

Quelle: Westfälische Nachrichten (Michael Baar) | Mittwoch, 24. November 2010

Ein leckerer Salat oder ein warmes Mittagessen: In der neuen Mensa für das Hannah-Arendt-Gymnasium und die Dietrich-Bonhoeffer-Realschule gibt es das nur noch gegen Plastikgeld. Das gilt auch für Pausensnacks. Egal welches Geldinstitut: Für die Schüler ist das gebührenfrei. (Foto: Michael Baar)Lengerich – Die Zeit der Münzen und Scheine läuft ab. Bezahlt wird mit der Geldkarte. So wird’s in der gemeinsamen Mensa für das Hannah-Arendt-Gymnasium und die Dietrich-Bonhoeffer-Realschule laufen, wenn sie im Dezember eröffnet wird. Damit übernimmt der Verein „Cafeteria – gesunde Schule“ eine Vorreiterrolle in weitem Umkreis. Nicht nur, weil er Kiosk und Mensa betreibt. Sondern weil für beide Verkaufsstellen die bargeldlose Lösung Einzug hält. Essen à la Karte.
Eine Entscheidung, die im Verein nicht übers Knie gebrochen wurde. „Seit August haben wir ungezählte Stunden mit diesem Thema verbracht“, sagt Jutta Sagemüller. „Wir haben mit den Schulleitungen, den Freundeskreisen und den Schulpflegschaften gesprochen“, erläutert die Elternvertreterin im Vorstand des Vereins. Sie ist zudem Vorsitzende des HAG-Freundeskreises.

Kommentar: Unsere Mensa…

Bargeldloses Zahlungssystem
Ein Schüler hat seine Geldkarte verloren, sie ist ihm vielleicht sogar gestohlen worden (dies kann ja auch außerhalb der Schule gesehen).
Er kann gemeinsam mit seinen Eltern die Geldkarte sperren lassen, das ist kein Problem. Schon einige Tage später erhält er eine neue Bankkarte mit Geldkarten-Chip. Doch ohne die zur Bankkarte gehörige Pin lässt sich der Geldkarten-Chip nicht aufladen. Die Pin bekommt der Schüler wieder ein paar Tage später zugestellt.
Solange – mittlerweile wahrscheinlich schon eine Woche – muss er nicht nur ohne eine warme Mahlzeit auskommen, wenn er lange Schule hat. Er kann sich auch in den Pausen keine Brötchen, keine Getränkepäckchen, noch nicht einmal eine Flasche Wasser kaufen.
Warum also nicht Bargeld und Geldkarte?

Bestellung des Mittagessens
Die Bestellung des Mittagessens soll ab Dezember auch über das Internet möglich sein. Wer dann „erst“ in der Schule sein Mittagessen bestellen oder die Bestellung storieren möchte, der muss sich an ein „Bezahl- und Bestellterminal“ stellen.
Brauchen wir denn überhaupt die Bestellung übers Netz?
In Zeiten, in den sich viele Bundesbürger wegen Datenschutzes über einen Suchmaschinenenkonzern aufregen, der ganze Städte mit seinen Autos durchfährt, abfotografiert und diese Fotos dann für alle zugänglich ins Internet stellt – in diesen Zeiten sollen „persönliche und sachliche Daten“ auch im Internet zur Verfügung stehen?
Natürlich läuft das ganze nur „unter Verwendung von Benutzernahmen [sic!] und Kennwort“. Aber wie sicher ist das?! Bringt es mir wirklich so viele Vorteile, dass es sich lohnen würde, ein solches „Mittagsverpflegungssystem“ einzurichten? Warum nicht einfach nur ein schulinternes System?

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