JgSt 13

Berlin ist immer eine Reise wert

Quelle: Westfälische Nachrichten (Jendrik Peters) | Freitag, 23. September 2011

Zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Dieter Jasper besuchte die Jahrgangsstufe 13 des HAG die Bundeshauptstadt Berlin. (Foto: Jendrik Peters) Lengerich – „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin.“ Getreu dem Motto und Wunsch, endlich in die deutsche Hauptstadt zu fahren, machte sich die Jahrgangsstufe 13 auf den Weg, die Metropole zu besuchen. Im Rahmen der Projekttage zur politischen Bildung weilten die jungen Erwachsenen unter der Leitung einiger Lehrer in einem Jugendhostel. Sie erfuhren Einiges über die geschichtsträchtige Großstadt.
Am ersten Tag erwartete die Schüler eine Schiffsrundfahrt auf der Spree, die Berlin komplett durchquert. Sie genossen vom Schiff aus einen guten Überblick über die imposanten Gebäude der Hauptstadt.
Im Anschluss hatten die Jugendlichen Zeit, sich zu stärken. Der Besuch im Paul-Löbe-Haus ließ jede Anstrengung vergessen und die Schüler lauschten interessiert den Worten von Dieter Jasper, Abgeordneter im Deutschen Bundestag für den Wahlkreis Steinfurt III.

Jung – stark – fleißig

Quelle: Westfälische Nachrichten (Jendrik Peters) | Donnerstag, 15. Semtepber 2011

Tobias Kaßling (links) und Sascha Wittfeld packen auf dem Hof von Brigitte Weinar kräftig mit an. Die Ladbergerin hält die Aktion der angehenden Abiturienten für eine gute Sache. (Foto: Jendrik Peters) Lengerich – Sie sind jung. Sie sind stark. Sie sind fleißig. Sie sind vielseitig und hilfsbereit. Die Rede ist von den Abiturienten und Abiturientinnen des aktuellen Jahrgangs 13 des Hannah-Arendt-Gymnasiums. Seit ein paar Monaten läuft ihre Aktion „Rent an Abiturient“, in deren Rahmen schon viel gearbeitet wurde.
Das Prinzip der Aktion ist schnell erklärt: Interessenten rufen an und erklären, welche Arbeit bei ihnen erledigt werden soll. Die Stufe schickt daraufhin Schüler zu den Leuten, die die Arbeit gegen eine Spende für die Abi-Kasse erledigen.
Viele verschiedene Jobs wurden bisher erledigt. Es wurde Rasen gemäht, Fenster geputzt, Hecken geschnitten, Musik gemacht und vieles mehr. Brigitte Weinar aus Ladbergen wohnt auf einem Bauernhof und ist mittlerweile zur Stammkundin des Jahrgangs geworden. Etliche Male bat sie die jungen Erwachsenen um Hilfe. „Ich finde die Aktion gut, weil die jungen Leute besonders motiviert an die Arbeit heran gehen.“

Bestechende Spielfreude

Quelle: Westfälische Nachrichten (Karlheinz Arndt) | Sonntag, 11. Setpember 2011

Noch sind sich die auf einer einsamen Insel gestrandeten Schüler einig, später werden blutige Konflikte ausbrechen. Amy (Ellina Rhein) und Piggy (Dennis Heßmert) rufen immer wieder zur Vernunft auf. (Fotos: Anika Leimbrink) Lengerich – Manchmal müssen ganze Schulklassen nachsitzen – so wie der Literaturkurs der Jahrgangsstufe 12 des Hannah-Arendt-Gymnasiums.
Eigentlich sollten die Früchte einer langen und intensiven Probenarbeit bereits am Ende des vergangenen Schuljahres eingefahren werden. Doch dann brach sich eine Darstellerin das Schlüsselbein, danach bekam eine andere Scharlach und so musste die Aufführung ins neue Schuljahr verschoben werden. Am Samstagabend feierte der Kurs mit einer Theaterfassung von William Goldings Roman „Der Herr der Fliegen“ in der Studiobühne endlich Premiere.
William Goldings im Jahre 1954 erschienener Roman gehörte Jahrzehnte lang zu den Pflichtlektüren des Englischunterrichts. Eindringlich wird in ihm das Schicksal einer Gruppe von Schülern geschildert, die nach einem Flugzeugabsturz auf einer einsamen Pazifik-Insel überleben müssen. Man kann den Roman als eine bitterböse Allegorie auf die europäische Zivilisation lesen, die weder vor einem Rückfall in die Barbarei noch vor der Unterwerfung durch Diktatoren sicher ist.

Wilde Jagdszenen und rituelle Tänze

Quelle: Westfälische Nachrichten | Mittwoch, 31. August 2011

Die Hauptakteure des Theaterstückes „Der Herr der Fliegen.“ Die Plakate sind schon gedruckt. Der Literaturkurs des Hannah-Arendt-Gymnasiums führt das Stück erstmals am 10. September in der Studiobühne auf. Lengerich – Ein Flugzeug stürzt auf einer unbewohnten Insel ab. Lediglich eine Handvoll Schüler überlebt die Katastrophe. Ohne die Hilfe von Erwachsenen müssen sich die Jugendlichen der neuen Herausforderung stellen.
William Goldings 1954 erschienenem Roman „Der Herr der Fliegen“ (Originaltitel: „Lord of the Flies“) kann man zu Recht Kultstatus einräumen. Sein erstes Werk gilt bis heute als sein erfolgreichstes. Golding griff mit dem Roman auf die altbekannte Thematik des „Robinson Crusoe“ zurück, indem er Jugendliche in das Abenteuer, einen erbitterten Überlebenskampf, schickte.
Golding selbst erhielt 1983 den Nobelpreis für Literatur. 2011 wäre er 100 Jahre alt geworden.

Abi 2011 – Gelernt, gelitten und gestritten

Quelle: Westfälische Nachrichten (Detlef Dowidat) | Sonntag, 3. Juli 2011

Stolz sind diese 46 jungen Frauen und 37 jungen Männer, die am Freitag ihre Zeugnisse erhielten und aus dem Hannah-Arendt-Gymnasium entlassen wurden. (Foto: Kiepker)Lengerich – Sie haben im Unterricht und außerhalb stets ein gutes Sozialverhalten gezeigt. Sie haben nicht weggeschaut und sich eingemischt. Sie haben im Umgang mit Problemen vieles selber gelöst. Merkmale, die Ulrich Netkowski dem Abiturjahrgang 2011 zuschreibt. Der Schulleiter geht noch weiter: Kein Zoff, keine Zicken, ein angenehmes Arbeitsklima. Aber auch das erwähnt Netkowski: Der Jahrgang war etwas passiv und hat sich nicht überschlagen. Aber sie trauen sich was, sind initiativ, beispielsweise bei der Betreuung im Nachmittagsunterricht oder der Leitung von Arbeitsgemeinschaften am Sonntagnachmittag.
46 junge Frauen und 37 junge Männer sind am Freitag feierlich aus dem Schulleben des Hannah-Arendt-Gymnasiums entlassen worden und haben das Zeugnis der Reife erhalten. Bei der Feier in der Gempthalle herrschte ausgelassene Stimmung. „Es war eine schöne Zeit, wir haben gerne mit Euch gelernt, gelitten und gestritten“, schilderten die beiden Jahrgangsstufenleiter Gaby Alfers und Thomas Bongard.
„Ist es erstmals gelungen, das vollständige Wissen hier in der Provinz Lengerich zu vermitteln? Haben wir alle nur Wunderkinder?“ Fragende Blicke warf Elternsprecher Jürgen Kämper ins Publikum. Beim Studieren der Abi-Zeitung „AbiLeaks“ sei er über den Titel gestolpert: Jetzt wissen wir alles. Aber beim Lesen des Vorworts sei ihm die Erleuchtung gekommen: „Das Heft ist anspruchsvoll, nicht fehlerfrei. 423 Zeichensetzungsfehler, 197 orthografische Fehler und 186 grammatikalische Klopper sind mir aufgefallen“. Humorvoll vermittelte Kämper weitere Inhalte des Buches. Beispielsweise die Berufswünsche: Linda will Lebenskünstlerin werden, Patrick Schauspieler, einer hat Bundeskanzler angegeben und ein anderer Präsident von Borussia Mönchengladbach.

Englisch-Kurse 13 in Essen – Puristisches Bühnenbild

Quelle: Westfälische Nachrichten | Samstag, 9. Oktober 2010

Shakespeare stand auf dem Programm für die gesamte Jahrgangsstufe 13 des Hannah-Arendt-Gymnasiums und einem Englisch-Kooperationskursus des Graf-Adolf-Gymnasiums Tecklenburg. Mit über 100 Personen wurde „Viel Lärm um nichts“ in englischer Version in Stratmanns Theater in Essen angeschaut. (Foto: Moritz Fähse)Lengerich – Auf Shakespeares Spuren wandelten Schülerinnen und Schüler der Englischkurse der Jahrgangsstufe 13 des Hannah-Arendt-Gymnasiums (HAG) sowie des Kooperations-Leistungskurses des Graf-Adolf-Gymnasiums (GAG) in Tecklenburg. In Stratmanns Theater in Essen schauten sie sich die Komödie „Much Ado About Nothing“ (zu Deutsch: „Viel Lärm um Nichts“) an. Glücklicherweise wurde der Titel der Komödie ganz und gar nicht Programm, heißt es in einem Bericht, den Schülerin Jana Stieneker verfasste.
Nach anfänglicher allgemeiner Irritation wegen der Hintergrundmusik und des Sprachstils stellt die Schülerschaft zufrieden fest: Es handelt sich eindeutig um eine moderne Interpretation Shakespeares. Schon bald sind Schülerinnen und Schüler samt der sechs Lehrer gänzlich in der komplexen und geistreichen Komödie versunken.
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