Quelle: Westfälische Nachrichten | Donnerstag, 5. August 2010

Lengerich – Die Gruppe der Austauschschüler ist wohlbehalten in den USA angekommen und hat die ersten Tage jenseits des Atlantik genossen. Darüber berichtet Helena Schleinitz:
„Am Mittwoch, 28. Juli, sind wir mit dem Bus von Washington D.C. nach New York gefahren. Das dauerte sehr lange! Als wir die Skyline von Manhattan sahen, freuten wir uns alle, endlich da zu sein. Im Hotel, das mitten in New York City lag, haben wir als erstes unsere Zimmer bezogen. Abends sind wir gemeinsam auf das Empire State Building gegangen. Da es schon dunkel war, hat man die ganze beleuchtete Stadt gesehen. Das war wunderschön.
Am nächsten Tag hatten wir eine Stadtrundfahrt durch Manhattan. Dabei haben wir den Central Park und die 5th Avenue gesehen und noch viele andere Sehenswürdigkeiten. Leider war das Wetter an diesem Morgen schlecht. Am Nachmittag haben wir einen Spaziergang über die Brooklyn Bridge gemacht. Das war sehr anstrengend, da es wieder sehr heiß wurde. Eigentlich wollten wir noch weiter bis zum Strand, doch wegen des wechselnden Wetters haben wir uns anders entschieden und hatten am Nachmittag Freizeit.
Am Freitag haben wir viel erlebt. Am Morgen ging es mit der Fähre zur Freiheitsstatue. Dort haben wir als erstes das Museum besucht und hinterher ging es auf den Aussichtsturm der Statue und man hatte einen wunderbare Aussicht auf Manhattan und das Meer. Ich hätte stundenlang da stehen können, es war toll.
Dann ging es mit der Fähre weiter nach Ellis Island, wo früher die Immigranten hinkamen. Dort gab es auch ein Museum, was ich recht interessant fand.
Am Nachmittag ging es ins Museum of Modern Art, dort gab es eine große Ausstellung von mehreren Künstlern. Am Abend waren wir am Times Square im Kino. Das fand ich wahnsinnig toll. Überall gab es Lichter, es war laut und voll mit Menschen – einfach eine ganz andere Welt als zu Hause. Den Film, den wir gesehen haben, war sehr spannend.
Der Samstag war leider unser letzter Tag in New York. Wir hatten Gelegenheit, shoppen zu gehen, was in so einer riesigen Stadt wirklich Spaß macht. Man hatte aber auch die Möglichkeit, in ein weiteres Museum, das Metropolitan Museum, zu gehen. Da das Wetter an diesem Tag wieder mal sehr schön und heiß war, gingen viele von uns morgens zum Strand, um ein bisschen abzuschalten und zu entspannen.
Am Sonntag hatten wir noch einen letzten Besuch bei den United Nations. Das fand ich relativ langweilig. Außerdem konnten wir keine Führung mehr bekommen, deswegen haben wir uns die dort vorhandenen Geschäfte angesehen. Danach ging es zurück zum Hotel, von wo aus der Bus uns zum Flughafen brachte.
Mir persönlich hat die Zeit in New York richtig gut gefallen, es gab so viel zu sehen und es ist einfach Wahnsinn, dort zu sein, weil alles so groß und laut und voll ist. Es ist wirklich eine komplett andere Welt und ich würde immer wieder hin fahren, weil es nie langweilig werden wird und es immer wieder erstaunlich ist.“