Skifreizeit: „Der Berg ist dein Freund“

Die Teilnehmer an der Skifreizeit des Hannah-Arendt-Gymnasiums starteten von St. Johann im Ahrntal aus zu ihren Ausflügen in die Bergwelt.Lengerich – „Immer den Berg hinauffahren“. Dieser Satz wurde bei der Skifreizeit des Hannah-Arendt-Gymnasiums Lengerich zu einem wichtigen Hilfsmittel beim Skifahren. 59 Schülerinnen und Schüler verbrachten mit ihren Lehrerinnen und Lehrern abwechslungsreiche Tage im gemütlichen Dorf St. Johann im oberitalienischen Ahrntal, heißt es in einem Bericht der Schule.
Der erste Skitag war vor allem für die Anfänger etwas Besonderes. Das erste Mal auf Skiern zu stehen, stellte sich als gar nicht so leicht heraus und wurde für manche zu einer richtigen Herausforderung. Dank guter Hilfestellung hatten alle Neulinge nach wenigen Stunden so viel gelernt, dass sie den „Idiotenhügel“ verlassen und mit der Gondel bis oben auf den Berg durften.
Dort wurde weiter geübt. „Fenster!“ hörte man es vom Berg hinunter rufen. „Der Berg ist dein Freund.“ Letzteren Satz sollten alle Skifahrer beherzigen, wenn sie einigermaßen sicher den Berg hinunter kommen wollten. „Die meisten haben diesen Satz schnell verinnerlicht, andere brauchten etwas länger“, erläutert Lars Buchalle, einer der Skilehrer, mit einem Grinsen im Gesicht.
Während die Gruppen der Fortgeschrittenen früh die Talabfahrt heruntersausten, blieben die Anfänger mit ihren Pädagogen auf dem „Teppich“, dem so genannten Bereich für Einsteiger im Skigebiet Speikboden. Nachdem die Grundlagen gelegt worden waren, wurde in den darauf folgenden Tagen eine weitere Piste nach der anderen abgefahren.
„Schnell fahren kann jeder, Kontrolle ist beim Skifahren sehr wichtig“, sagt Marco Jonkmann und spielt damit auf mehrere Stürze aufgrund eines für die Lernenden zu hohen Tempos an. Doch das von den Aktiven so genannte „Maulen“ gehört genauso zum Skifahren dazu, wie das warme Mittagessen auf der Berghütte.
Zurück von der Piste begann der gemütliche Teil des Tages. Nach der Skigruppen-Besprechung folgten Abendessen und Abendprogramm. Dieses wurde von den Schülerinnen und Schülern – abgesehen von einigen Theorie-Einheiten zu Sicherheit beim Skifahren, Möglichkeiten der Carvingtechnik oder Umweltschutz – meist selbst organisiert werden. So fanden neben dem obligatorischen stimmungsvollen Bergfest in einer Hütte im nahe gelegenen Skigebiet „Klausberg“ unter anderem ein Tischtennis-, ein Doppelkof- und ein Kickerturnier statt.

Quelle: Westfälischen Nachrichten | Donnerstag, 11. März 2010