Wapakoneta-Austausch: Ein kräftiges Standbein

Die Lengericher Schüler mit ihren Gastfamilien. (Foto: privat)Lengerich – Seit 1994 besteht die Städtepartnerschaft zwischen Lengerich und Wapakoneta im US-Bundesstaat Ohio. Von der ersten Minute an war der Schüleraustausch das wichtigste Standbein. Und ist es bis heute geblieben. Jährlich machen sich Schülerinnen und Schüler auf den Weg zu mehrwöchigen Aufenthalten in den Vereinigten Staaten.
Umgekehrt kommen Mädchen und Jungen aus Wapakoneta nach Lengerich. Zunächst hatte Alfred Wesselmann das Heft in Sachen Schüleraustausch in der Hand. Inzwischen hat Ursula Hohmann-Assig sein Amt als Beauftragte für den Schüleraustausch im Verein zur Förderung der Freundschaft zwischen Lengerich und Wapakoneta übernommen.
„Die Tendenz ist steigend, immer mehr wollen mit in die USA“, erklärt Hohmann-Assig. Für das kommende Jahr liegen 34 Voranmeldungen vor. „Wir können aber nur 16 Schüler in Wapakoneta unterbringen. Mehr ist nicht machbar“, schildert sie. Intensive Bemühungen haben inzwischen dazu geführt, dass weitere Mädchen und Jungen in St. Marys, der Partnerstadt von Lienen, New Knoxville, der Tochtergemeinde von Ladbergen, New Bremen, Minster und anderen Nachbarorten unterkommen können. „Dennoch können wir nicht alle Wünsche erfüllen“, bedauert Ursula Hohmann-Assig.
Kurz vor Weihnachten sind Schüler zurückgekehrt, die für drei Monate in Wapakoneta weilten. Knut Peters, Sören Kipp und Tim Krumme haben ihre Eindrücke, Erfahrungen und Begebenheiten in drei Berichten zusammengefasst: Aus Sicherheitsgründen bleiben die Schultaschen vor der Klasse, Halloween hat nicht enttäuscht, Sport hat einen hohen Stellenwert

Quelle: Westfälische Nachrichten (Detlef Dowidat) | Mittwoch, 31. Dezember 2009