Die Ereignisse überschlagen sich zurzeit an unserer Schule. Nach sehr ruhigen Ferien (zumindestens was die Baumaßnahmen angeht) verändert sich das Bild unserer Schule langsam merklich. Nach einer mehrwöchigen Schließungszeit des Haupteingangs ist dieser nun wieder geöffnet. Es hängen zwar noch lose Kabel von der Decke, aber da sind wir schon ganz anderes gewohnt. Man sieht allerdings noch immer Schüler, die sich an diese Situation nicht gewöhnen können und versuchen weiterhin den Notausgang als zentralen Durchgang zu benutzen. (Ein Glück, dass der Alarm noch nicht scharf geschaltet ist, sonst wäre es ziemlich laut in der Pausenhalle.)
Wie warscheinlich jeder von euch mitbekommen hat, wurde das Lehrerzimmer in Brand gesetzt. Da es zur Zeit nicht genutzt werden kann, wurde das Lehrerzimmer in den Raum der 9a verlegt. Aber es stellt sich immer noch die Frage, wie man auf die Idee kommen kann, die Schule in Brand zu setzen. Schließlich muss man doch damit rechnen, dass die Tat nicht unerkannt bleibt. Wollen wir hoffen das sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt und die Lehrer bald wieder in ihr Lehrerzimmer ziehen können.
Lengerich – Wie geht es am Hannah-Arendt-Gymnasium zu? Das wollten viele Schüler der vierten Klassen erfahren, die am Freitag gemeinsam mit ihren Eltern der Einladung des Hannah-Arendt-Gymnasiums zum Tag der offenen Tür gefolgt waren. Mit einem schwungvollen vorgetragenen musikalischen Willkommensgruß wurden die Gäste von der Bläserklasse der Jahrgangsstufe 6 in der Studiobühne empfangen. Dass es großen Spaß macht dort mitzuspielen, erfuhren die Gäste im Interview zweier Schülerinnen, bevor die Erprobungsstufenleiterin Angelika Heitmann in einem lebendigen Austausch mit den anwesenden Kindern über das pädagogische Konzept der Erprobungsstufe beim Übergang von der Grundschule zum Gymnasium informierte.Lengerich – Sind die Brandstifter, die im Hannah-Arendt-Gymnasium Feuer gelegt haben, ermittelt? Die Polizei hat gestern mitgeteilt, dass zwei 16-Jährige in Verdacht stehen, in dem Gebäude als Brandstifter aktiv geworden zu sein. In der Nacht zum Dienstag sowie in der Nacht auf Samstag haben unbekannte Eindringlinge versucht, Feuer zu legen.
Ob die unter Verdacht stehenden Jugendlichen für beide Schadensereignisse als Täter in Frage kommen, „wird von den Kollegen zurzeit noch ermittelt“, sagt Udo Potthoff. Der Pressesprecher der Kreispolizeibehörde räumt auf Nachfrage ein, dass beide Heranwachsenden Kontakt zum Gymnasium haben beziehungsweise gehabt haben.
Das Lustspiel „Charleys Tante“ ist ein Publikumsrenner. Am Freitag, 15. Januar (20 Uhr), und am Sonntag, 17. Januar (18 Uhr), gibt es im Festsaal der LWL-Klinik Lengerich zwei Gala-Vorstellungen. Das bedeutet Platzreservierung und die Zuschauer sitzen an Tischen. Karten dafür gibt es ab heute im Vorverkauf in der Buchhandlung Oberhellmann (Lengerich, Bahnhofstraße), im Salon Becks (Tecklenburg) und in der Teuto Apotheke (Lienen).
Lengerich – Namibia ist einige Flugstunden von Lengerich entfernt, doch der Name des südafrikanischen Landes ist in vieler Munde. Insbesondere die Stadt Swapokmund. Dank Lore Bohm, ehemals Lehrerin des Hannah-Arendt-Gymnasiums (HAG), die nach ihrer Pensionierung nach Namibia ausgewandert ist. Sie legte dort die Hände nicht in den Schoß. Im Gegenteil. Sie baute in den Armenvierteln der Stadt das Kindergartenprojekt „Engeltjies“ auf. Mit sehr viel Unterstützung aus Lengerich. Jüngst weilten die beiden Schülerinnen Silke Jüterbock und Kathrin Groppe zu Besuch bei Lore Bohm. Am Silvestertag kehrten die beiden ziemlich geschafft, dafür aber mit vielen nachhaltigen Eindrücken zurück.